Bergschuhe 02

Das Thema Wanderstiefel beschäftigt mich weiter. Die letzten beiden Wochenenden waren wir in umliegenden Waldgebieten unterwegs und ich hab mein neues Schuhwerk bzw. meine Füße weiter auf die Probe gestellt und dabei die eine oder andere Erkenntnis gewonnen.

Wie bereits berichtet, ist mein Hauptproblem der rechte Fuß, genauer die rechte Ferse, an der ich mir immer wieder eine Blase laufe. Die ließ sich durch weniger festes Schnüren der Schuhe lindern, was auf den hiesigen Waldwegen durchaus eine Option darstellt. Alldings, braucht dort auch niemand wirklich Wanderstiefel.

Wanderschuhe

Während der heutigen Tour, hab ich dann mit der gleichen Taktik beim Balancieren auf einem Baumstamm deutlich gemerkt, dass diese Taktik evtl. meiner Ferse gut tut, dem Halt im Schuh aber deutlich abträglich ist. An dieser Stelle kommt der oben im Bild grün markierte Haken ins Spiel. Der hält den Schnürsenkel nach dem einhaken nämlich fest. Somit kann ich Fußbereich und Schaft unterschiedlich fest schnüren. Heute hab ich nach dem ersten Balanceakt den Fußbereich etwas lockerer gelassen und den Schaft ordentlich angezogen.

Damit hatte ich endlich wieder Halt im Schuh und zumindest gefühlt weniger Druck auf der Ferse als sonst. Allerdings hatten wir anschließend auch keine langen Strecken bergauf zu bewältigen.

Ob die Taktik wirklich aufgeht, kann ich dann vielleicht nächstes Wochenende feststellen.
Beschäftigen wollte ich mich eigentlich auch mit dem Thema Socken, aber soweit ich das im Moment sehe, werden Socken überschätzt. Je nach Schuh/Socken-Kombination soll man angeblich trockenen Fußes durch die Gegen laufen können. Das ist in Sachen Blasen hilfreich, da aufgeweichte Haut Blasen und Druckstellen weniger Widerstand entgegensetzen kann. Meine Füße schwitzen aber immer, ohne sich an Schuh oder Socke zu stören. Die Probleme an der Ferse, währen aber auch trockenen Fußes nicht kleiner.

Damit bleiben aus meiner Sicht zusätzlich zur ausgiebigen Gewöhnung von Fuß an Schuh noch entweder eine Korrektur des Plattfußes durch Einlagen, oder die Stabilisierung und gleichzeitige Verdickung des Fußgelenks durch eine Bandage. Testweise werde ich das wohl mal per Hand versuchen, für den Regelmäßigen Gebrauch halte ich aber eine Bandage zum Überziehen oder Schnüren für die praktikablere Lösung. Ohne wäre aber sich die angenehmere Lösung.

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